Johannes-Bobrowski-Gesellschaft e.V.
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Satzung der  "Johannes-Bobrowski-Gesellschaft e. V."

§ 1  Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein besitzt die Rechtsform eines eingetragenen (rechtsfähigen) Vereins und führt den Namen "Johannes-Bobrowski-Gesellschaft". Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin. Ihr Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2  Zweck

Die Gesellschaft will das Werk Johannes Bobrowskis bewahren und verbreiten. Sie ist den völkerverbindenden Traditionen verpflichtet, die Johannes Bobrowski in seinem Werk ins kulturelle Gedächtnis eingeschrieben hat. Sie will dazu beitragen, die Erinnerungen an die Kunst und Literatur Europas insbesondere der 50er und 60er Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts lebendig zu erhalten. Sie soll der Zusammenarbeit aller an seinem Werk Interessierten dienen.

Das geschieht unter anderem durch:

- öffentliche Lesungen und Vorträge
- wissenschaftliche Kolloquien
- Ausstellungen
- Publikationen
- die Zusammenarbeit mit anderen literarischen Gesellschaften
- die Pflege internationaler Beziehungen
- Anregung und Betreuung von wissenschaftlichen Vorhaben und Arbeiten, die sich auf das Werk Johannes Bobrowskis beziehen.


§ 3  Gemeinnützigkeit

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar die in § 2 genannten gemeinnützigen Zwecke im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung der Gesellschaft weder die eingezahlten Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf das Vermögen der Gesellschaft.


§ 4  Mitglieder

1. Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, welche die Ziele der Gesellschaft unterstützen. Über Aufnahmeanträge entscheidet der Vorstand. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

2. Fördernde Mitglieder .können juristische Personen werden, welche die Zielsetzung der Gesellschaft bejahen und durch finanzielle Zuwendungen oder in anderer Weise unterstützen.

3. Der Austritt muss gegenüber dem Vorstand in schriftlicher Form erklärt werden. Die Beitragspflicht bleibt für den Austretenden im laufenden Jahr bestehen.


§ 5  Beiträge und Spenden

1. Der Verein erhält Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Erlöse aus eigenen Veranstaltungen u. ä.                        .

2. Der Jahresmitgliedsbeitrag wird in der Beitragsordnung festgelegt.

3. Im übrigen beschließt die Mitgliederversammlung die Beitragsordnung.



§ 6  Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand, der zu jeweiligen Vorhaben einen Arbeitskreis bildet.


§ 7  Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand alle 3 Jahre unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die Mitgliederversammlung ist außerdem einzuberufen, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder dieses verlangt. Die Einladungen sind spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung an die Mitglieder zu schicken (es gilt der Poststempel). 

2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorangegangenen Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

3. In der ordentlichen Mitgliederversammlung erstatten der Vorstand, der Rechnungsprüfer und ein Mitglied eines z. Zt. aktiven Arbeitskreises Bericht. Es werden der Jahresbericht und die Jahresschlussrechnung vorgelegt. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Jahresschlussrechnung und die Entlastung des Vorstandes. Sie wählt einen oder mehrere Rechnungsprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen. .

4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens zwanzig Prozent der ordentlichen Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von drei Monaten eine zweite Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

5. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Jedes ordentliche und jedes juristische Mitglied der Gesellschaft hat nur eine Stimme. Zur Änderung der Satzung sowie zur Auflösung der Gesellschaft bedarf es einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

6. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Geheime Wahl findet nur auf besonderen Antrag statt.

7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.



§ 8  Der Vorstand

1. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Der Vorstand hat sich anschließend zu konstituieren, die Verteilung der Funktionen zu beschließen und danach bekanntzugeben. Sie bleiben in diesen Funktionen in der Verantwortung, bis Nachfolger ordnungsgemäß bestimmt sind.

2. Zur wissenschaftlichen Unterstützung der Arbeit der Gesellschaft kann der Vorstand gegebenenfalls für jeweilige Projekte Arbeitskreise bilden und abberufen. Daraus ist kein Anspruch auf Vergütung herzuleiten.                        .

3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende der Gesellschaft und der stellvertretende Vorsitzende; jeder von ihnen vertritt die Gesellschaft allein. Im Innenverhältnis soll der stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tätig werden. Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich.                                                

4.  Der Vorstand ist verantwortlich für die jährliche Herausgabe eines Rundbriefes und hat die Mitglieder der Gesellschaft in den für den Zweck der Gesellschaft dringlichen Fragen zu informieren.



§ 9  Auflösung der Gesellschaft

Im Falle der Auflösung oder der Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall. ihres gemeinnützigen Zweckes ist das zu diesem Zeitpunkt vorhandene Vermögen nach Begleichung aller Verbindlichkeiten an das Deutsche Literaturarchiv in Marbach mit der Auflage zu übertragen, das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zur Förderung der Johannes-Bobrowski-Forschung zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes für Körperschaften ausgeführt werden.


Berlin, den 26. April 2002





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